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Betritt man das Kloster St. Pauli in Brandenburg an der Havel, bietet sich ein ergreifendes Bild: Die Ruine wurde in den vergangenen Jahren so wieder hergestellt, dass die Zerstörung im zweiten Weltkrieg dennoch sichtbar blieb. So wurden zum Beispiel die oberen Teile der fünf tragenden Säulen auf der rechten Seite durch Stahlträger ersetzt. Diese ragen jetzt -einem Mahnmal gleich- zum Dach hinauf. Auch die Auflagen für das ehemals vorhandene Gewölbe blieben ebenso erhalten wie die großen gemauerten Fenster im Chorbereich. In diesem Ambiente fand am 1. Dezember 2007 das Adventssingen des Projektchores aus dem Kirchenbezirk Brandenburg und des Orchester I der Gebietskirche Berlin-Brandenburg statt.
"Dona nobis pacem" - "Gib uns Frieden", war als erster Titel des Abends gleichsam Wunsch und Gebet für die Anwesenden und Ausführenden. Bezirksälteste Jesske, der als "Nachbar" des Bezirkes durch den Abend führte, ging auf die über 60jährige Zeit des Friedens in unserem Vaterland ein und wünschte den Gästen des Konzertes einen andauernden Adventsfrieden aus Jesus Christus. Es folgten Werke bedeutsamer Komponisten wie Felix Mendelssohn Bartholdy ("Wachet auf! Ruft uns die Stimme" aus dem Oratorium "Paulus"), Johann Sebastian Bach ("Wir warten dein, o Gottessohn"), Camille Saint-Saens ("Oratorio de Noel"), Alexandre Guilmant ("Finale alla Schumann") sowie einige Weihnachtslieder wie "Guten Abend, schön Abend", "Vorfreude, schönste Freude", "Sind die Lichter angezündet", "Tausend Sterne sind ein Dom", "Joy to the world" u.a. Der Abend endete mit der gemeinsam von allen Anwesenden vorgetragenen Aufforderung Paul Gerhards "Kommt und lasst uns Christus ehren" und einem kurzen Gebet. Weil in der Kirche keine Orgel eingebaut wurde, wurde eine VISCOUNT Prestige mit V28 Lautsprechern zur Verfügung gestellt. Für den Bericht auf der Seite des Orchesters klicken Sie hier.
 
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